Wer träumt nicht davon, sich selbstständig zu machen und einmal sein eigener Chef zu sein. Dass die Götter hier vor den Erfolg den Schweiß gesetzt haben, ist aber längst nicht allen bewusst. Grundlage jeder Selbstständigkeit ist ein fundiertes Konzept gepaart mit unternehmerischem Bewusstsein.
Am Beginn einer Unternehmensgründung steht die Idee. Welche Dienstleistung oder welches Produkt soll verkauft werden? In der Folge gilt es, den Markt zu sondieren. Erfüllt das Produkt oder die Dienstleistung auch die Kundenwünsche? Wir es überhaupt nachgefragt? Schließlich muss eine Überprüfung des Marktes vorgenommen werden. Gibt es bereits Wettbewerbsunternehmen, die ähnliche oder gleiche Produkte oder Dienstleistungen anbieten? Denn wenn der Markt bereits mit z.B Kurierfahrer gesättigt ist, fällt eine Unternehmensgründung als Kurierfahrer ungleich schwerer.
Wenn Sie vorher sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, haben Sie die Wahl eine Private Krankenversicherung abzuschließen oder eine gesetzliche Krankenversicherung in Anspruch zu nehmen. Dafür müssen Sie aber die vorgeschriebene Vorversicherungszeit nachweisen können.
Ansonsten bleibt Ihnen keine andere Wahl als sich privat zu versichern.
Ist ein geeignetes Produkt mit einer günstigen Marktpositionierung gefunden, muss ein entsprechender Vertriebskanal gewählt werden. Je nachdem ob ein Ladengeschäft betrieben werden soll, oder das Produkt über den Direktvertrieb oder Wiederverkäufer an den Kunden gebracht wird, sind hier unterschiedliche Voraussetzungen zu erfüllen. Sind auch diese Hausaufgaben erfüllt, muss ein Marketingkonzept mit zielgruppenspezifischen Werbemaßnahmen entwickelt werden. Mit welchen Werbemitteln erreicht man welche Zielgruppe am besten?
Steht das Konzept des Unternehmen so weit, muss ein Investitionsplan und eine kurz- und mittelfristige Rentabilitätsvorschau vorgenommen werden. Hier geht es schlichtweg darum zu ermitteln, ob sich die Unternehmensgründung auch trägt und ob der Existenzgründer auch davon leben kann. Spätestens an dieser Stelle sollten externe Berater (ähnlich unserem Partner der Leipziger Unternehmensberatung ) kontaktiert werden. Aber auch die Inanspruchnahme von Finanzdienstleistungen, die der kurzfristigen Umsatzfinanzierung dienen kann, dem sogenannten Factoring kann hilfreich sein. Denn häufig gibt es hier auch Zuschüsse aus unterschiedlichen Kanälen.
In jedem Fall muss der Existenzgründer seine persönlichen Kosten und die Unternehmenskosten realitätsnah abbilden. Dann kann anhand der festgelegten Einheitspreise für die Dienstleistung oder das Produkt ermittelt werden, welcher Umsatz erzielt werden muss, damit sich die Unternehmensgründung trägt. In jedem Fall sollte als eine Art Probe auch überprüft werden, ob der Markt auch die prognostizierten Umsatzzahlen hergibt.