Der Versicherungsvergleich ist das beste Hilfsmittel, um Kosten zu sparen. Wenn die Prämie für eine Versicherung für Haftpflicht oder Rechtsschutz bei einem Versicherer günstig, beim anderen aber doppelt so hoch ist, weiß man den Wert eines Versicherungsvergleichs zu schätzen.

Beim Versicherungsvergleich muss man aber unbedingt beachten, dass man nicht Äpfel mit Birnen vergleicht. Das ist nicht immer ganz einfach. Man muss dazu schon die wichtigsten Passagen des "Kleingedruckten" lesen, um vergleichen zu können. Am besten macht man sich eine Tabelle, in der man die wichtigsten Merkmale einträgt. Dann hat man eine gute Übersicht und kann besser entscheiden.

Den Versicherungsvergleich für eine günstigste Haftpflichtversicherung oder den Rechtsschutz muss man aber nicht selbst vor dem PC machen. Das ist zwar die effektivste Methode, weil man da alle Versicherer, die Haftpflicht und Rechtsschutz anbieten, einbeziehen kann. Dieser Versicherungsvergleich erfordert aber einige Vorkenntnisse, die man eventuell noch nicht hat.

Eine andere Möglichkeit - und dadurch kann man diese Kenntnisse gewinnen - ist es, sich einen Versicherungsvertreter für Haftpflicht und Rechtsschutz ins Haus zu holen und um ein Angebot zu bitten. Aber nicht gleich unterschreiben - mindestens einen zweiten sollten Sie noch hören, eventuell sogar einen dritten. Und dann müssen Sie noch entscheiden, ob Sie bequem eventuelle Schadenangelegenheiten vom Vertreter erledigen lassen wollen oder ob Sie dies selbst machen und mit einer Direktversicherung noch deutlich an Haftpflicht- und Rechtsschutz - Prämie sparen wollen.

Bei den Krankenversicherungen können Sie den größten Brocken, die Pflichtversicherung, nur in geringem Umfang in einen Versicherungsvergleich einbeziehen. Der Vergleich ist einfach: wenn eine Versicherung Zusatzbeiträge erhebt und mit dem Einheitsbeitrag nicht auskommt, sollte man sie wechseln. So ist das Thema Krankenversicherungen schnell erledigt.

Doch halt - da gibt es inzwischen jede Menge zusätzlicher Krankenversicherungen, die die Risiken abdecken sollen, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen nicht mehr berücksichtigt werden. Zuzahlungen und Praxisgebühren sind da ein Teil, bessere Bedingungen wie Ein-Bett-Zimmer, Chefarzt-Behandlung und Krankenhaus-Tagegeld ein anderer Teil, der dem Versicherungsvergleich unterliegt. Aber vor diesem Vergleich sollte erst einmal geprüft werden, ob diese zusätzlichen Krankenversicherungen überhaupt ihr Geld wert sind. Wenn Sie dies bejahen können, steht einem Versicherungsvergleich nichts mehr im Wege. Da sind einmal die Krankenversicherungen zu berücksichtigen, die für ihre Mitglieder entsprechende Zusätze anbieten, aber auch private Krankenversicherungen und schließlich allgemeine Versicherer, die zu diesem Thema ebenfalls etwas beitragen können. Wenn Sie zuvor genau in Erfahrung gebracht haben, was Sie benötigen, haben Sie es einfach. Aber lassen Sie sich nicht zu irgendwelchen Zusätzen überreden, auch wenn sie noch so günstig sein sollen.